Interventionseinheit 

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Die Interventionseinheit (IVE) der Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein wurde am 24. November 1989 gegründet und wird seitdem im Milizsystem des Kleinstaates geführt.

Entgegen dem Gründungsgedanken der meisten anderen europäischen Länder (1972 Geiselnahme bei den Olympischen Spielen in München), formierte sich hier eine kleine Anzahl von Polizisten zu einer Spezialgruppe, nachdem der Abteilungsleiter der Kriminalpolizei, Oberleutnant Heinz HASSLER, am 29.07.1986 im Dienst durch einen vorbestraften Kriminellen erschossen wurde.

Die Polizisten heißen hier Grenadiere und werden aus den Abteilungen der Landespolizei Liechtenstein rekrutiert und zu regelmäßigen Übungen zusammengezogen. Die Koordination und Leitung erfolgt durch das Kommissariat "Planung und Intervention".

Die Interventionseinheit ist als Gastland dem Ostschweizer Polizeikonkordat angeschlossen. Dort absolvieren die Mitglieder der Interventionseinheit der Landespolizei den Grenadiergrundkurs und, neben dem regelmäßigen Training in Liechtenstein, die jährlichen Weiterbildungskurse.

Zum Hauptaufgabengebiet der IVE gehört der Personenschutz (Staatsgäste von Regierung und Fürstenhaus), Objekt- und Sachschutz, die Festnahme von Gewaltverbrechern und die Terrorbekämpfung (Interventionen aller Art).

      Liechtensteins eigene AT-Einheit hat auch ein eigenes Abzeichen. Das Abzeichen ist ebenfalls oval, mit schwarzem Hintergrund, die Landkarte von  Liechtenstein ist eingestickt und in der Mitte des Abzeichens ist eine Bombe abgebildet. Dieses Abzeichen wurde ebenfalls 1997 geändert. Es ist jetzt ebenfalls schildförmig und die aufgestickte Bombe besitzt jetzt Flügel.
Abzeichen für die Baseballkappe Metallplakette für 10jährige Zugehörigkeit in der IVE

 

Baseballkappe

Brustschlaufe IVE (bis 2003) Brustschlaufe IVE (ab 2004)