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„Operation
Cruise”
Hierbei
handelte es sich um gemeinsame Ermittlungstätigkeiten des FBI
und der Liechtensteinischen
Kriminalpolizei zu einem Erpressungsfall im Jahr 2003. Ein
Privatdetektiv sowie eine weitere Person waren über die Schweiz
nach Liechtenstein gereist, um von einem Liechtensteiner Staatsbürger
durch Drohungen gegen dessen Familie eine Summe von über 3 Millionen
US-Dollar zu erpressen. Das Opfer verwaltete als Treuhänder Vermögenswerte
für den Klienten eines der beiden Erpresser in den USA. Die
Agenten des FBI arbeiteten in diesem Fall eng mit der
Liechtensteinischen Kriminalpolizei zusammen, um Beweismittel durch das
Abhören von Telefongesprächen und Abfangen von Faxen, die von den USA
aus an das Opfer gerichtet wurden, zu beschaffen und zu koordinieren. Sie
starteten anschließend einen Undercover-Einsatz, bei dem beide Täter
festgenommen werden konnten. Der Name „Operation Cruise“ entstand aufgrund der benutzten internationalen Abhörtechnik. Die Geschichte dieses Kriminalfalls ist - genau wie die aus diesem Anlass gemachten Abzeichen - ein gelungenes Beispiel dafür, wie Internationale Polizeikooperation aussehen sollte. |
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